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14.02.2019Finanzamt digital | 12/2019

Minister Görke besucht Finanzamt Frankfurt (Oder)

Neues Fenster: Bild - Ministerbesuch Frankfurt Oder - vergrößern Gabriele Bosse und Finanzminister Christian Görke © MdF/Lüdtke

Frankfurt (Oder) – Regelmäßige Arbeitsbesuche in den Finanzämtern des Landes Brandenburg gehören zum jährlichen Pflichtprogramm von Christian Görke. „Durch die Gespräche vor Ort wird schnell deutlich, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um den Anforderungen sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht zu werden und so die Leistungsfähigkeit unserer Steuerverwaltung auch zukünftig gewährleisten zu können“, sagte der Finanzminister bei seinem heutigen Besuch im Finanzamt Frankfurt (Oder). „Mit seinen mehr als 300 Beschäftigten stärkt das Finanzamt den Verwaltungsstandort Frankfurt (Oder) und ist damit ein klares Bekenntnis des Landes zum Oberzentrum Frankfurt (Oder)“, so Görke weiter.

Das Finanzamt Frankfurt (Oder) ist für die Festsetzung und die Erhebung der Steuern im gesamten Landkreis Oder-Spree sowie der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) zuständig. Das Steueraufkommen in der Region betrug in 2018 mehr als 740 Millionen Euro. Auch Zuständigkeiten über das eigene Amt hinaus sind in Frankfurt (Oder) angesiedelt. „Wir sind zum Beispiel für die Verwaltung der Erbschafts- und Schenkungssteuer für das gesamte Land Brandenburg verantwortlich oder übernehmen die Steuerfahndungs-, Straf- und Bußgeldangelegenheiten für die Finanzämter Angermünde, Eberswalde, Frankfurt (Oder) und Strausberg“, erläuterte Gabriele Bosse, Vorsteherin des Finanzamtes Frankfurt (Oder).

„Auch in diesem Jahr müssen wir die Digitalisierung der Steuerverwaltung weiter vorantreiben“, skizzierte Finanzminister Christian Görke eine der großen Herausforderungen, die während des Arbeitstreffens besprochen wurden. „Grundsätzlich ist die Bearbeitungszeit einer elektronischen, über das Online-Portal ELSTER erstellten Steuererklärung erheblich kürzer als bei der herkömmlichen ‚Papier‘-Steuererklärung“, stellte Gabriele Bosse zustimmend fest. „Die ELSTER-Quote lag bei uns in 2018 bei über 70 Prozent“, ergänzte Bosse. Mein ELSTER ist der personalisierte, barrierefreie und plattformunabhängige Zugang zu den elektronischen Diensten der Steuerverwaltung.

Den Nutzerinnen und Nutzern von Mein ELSTER steht ab sofort auch ein elektronisches Postfach zur Verfügung. „Der Vorteil des Postfachs in Mein ELSTER ist nicht nur, dass man das Porto für den Brief an sein Finanzamt spart“, betonte Brandenburgs Finanzminister Christian Görke. „Viel wichtiger ist, dass Steuerberaterinnen und Steuerberater sowie Steuerzahlerinnen und Steuerzahler hier etwa auf einen Bescheid reagieren oder einen Antrag auf Fristverlängerung stellen können. Diese Nachricht gelangt dann direkt zur zuständigen Bearbeiterin oder zum zuständigen Bearbeiter. Das verkürzt den Kommunikationsweg bei Anträgen, Widersprüchen oder Nachfragen erheblich“, so Görke weiter. Zudem sei es zwar schon bisher möglich gewesen, dem zuständigen Finanzamt eine E-Mail zu schreiben, aber die Kommunikation über das Postfach in Mein ELSTER ist im Vergleich dazu deutlich sicherer. Da jede Nutzerin und jeder Nutzer von Mein ELSTER nach der Anmeldung aus Sicherheitsgründen eine Zertifikatsdatei erhält, sind die sensiblen Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt. „Das Postfach ist der direkte und sichere Draht zum Finanzamt“, erläuterte der Finanzminister.

Die Steuerverwaltung des Landes Brandenburg hat in den vergangenen fünf Jahren 19 Millionen Euro in die Automation investiert. Mit dieser dynamischen Entwicklung wächst auch der Bedarf an finanziellen und personellen Ressourcen. Auf dem umkämpften Arbeits- und Ausbildungsmarkt hat sich die Brandenburger Finanzverwaltung fest etabliert.  

„Wir stellen in diesem Jahr in Brandenburgs Finanzverwaltung wieder weit mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze mit ausgezeichneten Perspektiven für junge Menschen bereit“, sagte Finanzminister Christian Görke. Angeboten werden eine zweijährige Ausbildung zur Finanzwirtin/zum Finanzwirt und ein dreijähriges Studium zur Diplom-Finanzwirtin/zum Diplomfinanzwirt (FH). „Beide Qualifizierungswege bieten den Berufseinsteigerinnen und -einsteigern viele Vorteile: einen abwechslungsreichen und sicheren Job mit sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten und das sozusagen vor der eigenen Haustür, in der Heimat. Auch für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird bei einer Tätigkeit in unseren Finanzämtern, zum Beispiel durch flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit von Teilzeitarbeit viel getan“, unterstrich Görke. Aktuell arbeiten im Finanzamt Frankfurt (Oder) 305 Beschäftigte mit einem Durchschnittsalter von gut 49 Jahren. „30 Prozent davon nutzen die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten“, sagte Gabriele Bosse. „Wir bilden momentan 27 Steuer- und Finanzanwärter aus“, so die Vorsteherin des Finanzamtes Frankfurt (Oder) weiter.

Auch in diesem Jahr werden die Fachhochschule der Finanzen, die Landesfinanzschule sowie die 14 brandenburgischen Finanzämter wieder auf Studien- und Ausbildungsmessen über die Ausbildungsmöglichkeiten der brandenburgischen Finanzverwaltung informieren.

Termine und mehr über Ausbildung und Studium in der Finanzverwaltung gibt es unter www.steuer-deine-zukunft.de

Weitere Tipps und Informationen sind unter www.finanzamt.brandenburg.de und www.elster.de zu finden.

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Finanzamt Frankfurt (Oder)
Müllroser Chaussee 53
15236 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335 60676-1399
E-Mail: poststelle.fa-frankfurt-oder@fa.brandenburg.de
Internet: www.fa-frankfurt-oder.brandenburg.de

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