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30.10.2018Land Brandenburg setzt Zusammenarbeit mit Gemeinde Chorin für Betrieb des Klosters Chorin fort | 74/2018

Neues Fenster: Bild - Kloster Chorin - vergrößern Kloster Chorin © pixabay

Seit mittlerweile fünf Jahren kümmert sich der von der Gemeinde Chorin gegründete Eigenbetrieb Kloster Chorin um die museale und touristische Weiterentwicklung des ehemaligen Zisterzienserklosters. Die Anlage befindet sich bereits seit 1997 in kommunaler Verwaltung.

Viele Meilensteine zeugen inzwischen von der fortschreitenden Professionalisierung des geschichtsträchtigen Areals. Die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, neue Veranstaltungsreihen wie die Kräuter- und Keramiktage, die Einrichtung eines Klostercafés sowie die Zertifizierung zur Touristeninformation sind nur einige Punkte, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden.

Auch inhaltlich baut der Eigenbetrieb seinen pädagogischen Auftrag immer weiter aus, zuletzt durch die Eröffnung der Dauerausstellungen zu Schinkel und Chorin sowie zum Klosterbau und zur Klosterwirtschaft im April 2017. Ende 2018 wird die inhaltliche Profilierung durch die Ausstellung zu den „sprechenden Steinen“, die sich mit neu entdeckten Schriftzügen in den Backsteinen des Klosters beschäftigt, vervollständigt.

Diese Entwicklungen wären ohne den Besitzüberlassungsvertrag mit dem Land Brandenburg undenkbar. Sowohl das zuständige Ministerium der Finanzen als auch die Gemeinde Chorin haben sich kürzlich für die Fortführung der Kooperation ausgesprochen, wodurch der bis Ende 2018 bestehende Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert wurde.

Seit 2010, noch vor der Gründung des Eigenbetriebs, ist Dr. Franziska Siedler Leiterin des Klosters Chorin. „Die neuerliche Bestätigung zeigt mir, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Durch die umfangreichen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten, die das Land Brandenburg in den vergangenen 25 Jahren kontinuierlich durchgeführt hat, konnten alle mittelalterlichen Räume der Klosteranlage für Besucher zugänglich gemacht werden. Kein Bereich liegt jetzt mehr im Verborgenen. Das sind sehr gute Voraussetzungen, um auch in Zukunft in Ausstellungen, Vortragsreihen und Publikationen die Klosterzeit und die spannenden Phasen der Nachnutzung anschaulich zu gestalten. Wir freuen uns, dass wir die Arbeit mit vertrauten Partnern fortführen können.“

Finanzminister Christian Görke lobt die 2012 gewählte Partnerschaft, in der der Eigenbetrieb auf der Grundlage des Besitzüberlassungsvertrages die Verwaltung und Bewirtschaftung der gesamten Klosteranlage nebst Grünanlagen verantwortet. Im Gegenzug beteiligt sich das Land an den Bewirtschaftungskosten der Anlage. „Durch die Verlängerung des Vertrages ist weiterhin gewährleistet, dass die Klosteranlage auch in Zukunft für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt und als touristischer Anziehungspunkt kontinuierlich weiter ausgebaut werden kann. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist eines der herausragenden Zeugnisse der Backsteingotik im Land, das weit über Brandenburg hinaus bekannt ist. Die nun verlängerte Partnerschaft hat sich nicht nur bewährt, sondern sie ist auch eine stabile Basis, um diesen besonderen Ort zu erhalten und darüber hinaus weiter zu entwickeln.“

Weitere Informationen: Dr. Franziska Siedler I Leiterin des Eigenbetriebs Kloster Chorin I Amt 11 a I 16230 Chorin I verwaltung@kloster-chorin.org I www.kloster-chorin.org

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