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14.09.2018Naturschutz verbindet Generationen | 65/2018

Staatssekretärin Trochowski übergibt Lottomittel des Finanzministeriums an Naturpflege-Verein in Bad Freienwalde

Potsdam – Wo auch immer man heute das Naturschutzsymbol – die schwarze Waldohreule auf gelbem Grund – sieht, gilt es einen besonderen Teil unserer Umwelt zu bewahren. Dieses Symbol hat seinen Ursprung in Brandenburg, ge-nauer in Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland). Hier wirkten Kurt und Erna Kretschmann, die Mitbegründer des Naturschutzes in Ostdeutschland. Ihr Le-benswerk wird durch den Verein „Haus der Naturpflege“ e.V. bis heute mit großem ehrenamtlichem Engagement lebendig gehalten.

Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski hat heute für die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins einen Scheck über 6.670 Euro an die Vereinsvorsitzende Brigitte Kaiser übergeben. Das Geld stammt aus Lottomitteln des Finanzministeriums und wird für den Bau von zwei Finnhütten auf dem Vereinsge-lände eingesetzt. Damit sollen die Übernachtungskapazitäten vor Ort, vor allem für Schulklassen, erweitert werden. Eine wichtige Voraussetzung also, dass die Schülerinnen und Schüler auch an mehrtägigen Veranstaltungen teilnehmen können.

Der Verein setzt sich seit Beginn der neunziger Jahre für den praktischen Naturschutz, für natürlichen Gartenbau und für eine gesunde Lebensweise ein. Dabei ist die Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen ein besonderer Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Durch einen Schau- und Lehrgarten mit Naturschutzmuseum und Aussichtsturm, einen Mulchgarten oder die Lehrküche wird das schon heute möglich und vielfach von Kindergärten und Schulen aus der Region genutzt. Im Vortrags- und Gästehaus gibt es zudem das Erna- und Kurt-Kretschmann-Archiv.

Staatssekretärin Daniela Trochowski dankte den Vereinsmitgliedern für das ehrenamtliche Engagement und sagte: „Sie zeigen mit Ihrer Arbeit hier nicht nur, wie kreativ und bunt Naturschutzarbeit sein kann, sondern auch, dass der gemeinsame Einsatz für die Natur Spaß macht und Generationen miteinander verbinden kann. Sie zeigen uns, dass der Schutz der Natur und der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen eine lebenswichtige Aufgabe für heutige und künftige Generationen ist. Ihre Arbeit und dieses Haus sind ein Zeichen dafür, dass das seit fast 70 Jahren hier gelebt wird.“

Heute hat der Verein rund 150 Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet. Es gibt enge Kooperationen mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Ebers-walde und mit Schulen und Kindergären in der Region.

 

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