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04.09.2018Studium an der Fachhochschule für Finanzen startet | 62/2018

Finanzstaatssekretärin Trochowski: Absolventinnen und Absolventen bieten sich verschiedene Karrierewege

Symbolbild: Studentinnen und Studenten im Hörsaal der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen Neues Fenster: Bild - Studenten im Hörsaal der FHF - vergrößern Symbolbild: Studentinnen und Studenten im Hörsaal der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen Anita Back/MdF

Am heutigen Dienstag beginnt für 272 Studierende das dreijährige duale Studium an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen. Unter ihnen sind 64 Studierende aus Brandenburg, 189 aus Berlin, neun aus Sachsen-Anhalt und zehn vom Bundeszentralamt für Steuern.

„Ein erfolgreiches Studium an der Fachhochschule für Finanzen ist nicht nur eine exzellente Ausbildung, sondern der Abschluss als Diplom- Finanzwirtin oder als Diplom- Finanzwirt ermöglicht auch sehr viele verschiedene Karrierewege in der Finanzverwaltung“, betont Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski. In Brandenburgs Finanzverwaltung gibt es mehr als 30 verschiedene Berufsbilder. Die Spannbreite reicht vom/von der Steuerfahnder/in bis zum/r Betriebsprüfers/in. Weniger in der Öffentlichkeit bekannte Berufsbilder sind in der Bewertungsstelle zu finden, in der Grundstücke bewertet werden und der Grunderwerbsteuermessbetrag festgelegt wird. Am bekanntesten ist sicher die Arbeit in der Veranlagungsstelle, in der die Steuererklärungen von Arbeitnehmern/innen, Unternehmen und selbstständig Tätigen bearbeitet werden.

Das Studium beginnt mit fünf Monaten theoretischer Ausbildung auf dem Campus in Königs Wusterhausen. In kleinen Seminargruppen wird in dieser Anfangsphase Lehrstoff hauptsächlich zum Steuerrecht und zu angrenzenden Rechtsgebieten wie Öffentlichem Recht, Privatrecht und Wirtschaftsrecht gelehrt. „Das steuerjuristische Studium wird für unsere Studierenden interessant und herausfordernd sein“, so die Direktorin der Fachhochschule Bettina Westphal, „Wir legen großen Wert auf eine erstklassige Ausbildung der künftigen Steuerbeamtinnen und
-beamten, aber diese ist nicht staubtrocken. Die gemeinsame Freude am Lehren und Lernen wollen wir deshalb wie im vergangenen Jahr wieder mit einem Sommerfest zum Ausdruck bringen und die Studienanfängerinnen und Studienanfänger herzlich willkommen heißen.“

Das Sommerfest findet an diesem Donnerstag statt. Es ist nicht nur eine Tradition von Fachhochschule für Finanzen und Landesfinanzschule, sondern dient auch dazu, dass sich die Studierenden und Auszubildenden zum Auftakt untereinander besser kennen lernen. Bei dem Fest werden sich zudem die zehn Klassen der Landesfinanzschule – die bereits am 16. August ihre Ausbildung begannen – und die neun Seminargruppen der Fachhochschule in einer sportlichen und „geistigen“ Campus-Rallye messen. Dabei sind die Mentorinnen und Mentoren beispielsweise bei der Textstellensuche als Joker gefragt, um den Neulingen durch den Gesetzesdschungel zu helfen.

Wer sich für ein Studium oder eine Ausbildung in der Finanzverwaltung interessiert, kann sich noch bis 21. November 2018 für den Studien- bzw. Ausbildungsstart im Spätsommer 2019 bewerben. Mehr Informationen gibt es unter https://steuer-deine-zukunft.de/

 

Hintergrund

An der Fachhochschule für Finanzen und der Landesfinanzschule werden die zukünftigen Steuerbeamtinnen und Steuerbeamten des gehobenen und des mittleres Dienstes des Landes Brandenburg während der Theoriephasen ausgebildet. Beide Einrichtungen befinden sich in Königs Wusterhausen. Die praktischen Phasen der Ausbildung werden hingegen in einem heimatnahen Finanzamt des Landes absolviert. Gegenwärtig werden an der Fachhochschule für Finanzen in einem dreijährigen Studium rund 650 Studentinnen und Studenten und an der Landesfinanzschule in einer zweijährigen Ausbildung rund 450 Schülerinnen und Schüler aus den Ländern Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und des Bundeszentralamtes für Steuern ausgebildet (Stand September 2018).

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